Rechtsanwälte

Becher & Dieckmann


Thema: Zuwanderungsgesetz Eine kurze Übersicht

Das seit 2005 geltende Aufenthaltsgesetz ist inzwischen mehrfach geändert worden. Die wichtigsten Aufenthaltstitel sind die (befristete) Aufenthaltserlaubnis und die (unbefristete) Niederlassungserlaubnis. Daneben gibt es weiterhin die Aufenthaltsgestattung für Asylbewerber und die Duldung, die lediglich eine Aussetzung der Abschiebung bedeutet. Vor der Einreise benötigen Ausländer (aus nicht zur EU gehörenden Staaten) grundsätzlich ein Visum. Ein Visum und ein ggf. sich dann nach Einreise anschließender Aufenthaltstitel können für verschiedene Aufenthaltszwecke erteilt werden (Nachzug zum Ehegatten, zu den Eltern, Studium, Tourismus, Geschäftsreisen). Ein Visum zur Arbeitsaufnahme kann in speziellen Fällen erteilt werden. Ausländer, die seit längerer Zeit nur über eine Duldung verfügen, können eine unter Umständen eine Aufenthaltserlaubnis erhalten. Das Ausländeramt ist auch für die Erteilung von Arbeitserlaubnissen zuständig. Für Unionsbürger und deren Familienangehörigen (auch wenn diese aus Ländern außerhalb der EU kommen) gelten besondere gesetzliche Vorschriften, die oft günstiger sind, als die nationalen Regelungen.






































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